In einem kleinen, verwunschenen Dorf namens Kayh lebten wilde Kelterhexen, die durch einen alten Zauber in einem Keller gefangen waren. Sie konnten köstlichen Wein zaubern, durften jedoch das Weingut nicht verlassen. Die strengen Wärter passten darauf auf, dass die Hexen keinen Unfug trieben.
Eines Tages hatten die Hexen genug von ihrem tristen Leben und beschlossen, einen magischen Wein zu brauen, der so verführerisch war, dass selbst die Wärter nicht wiederstehen konnten. Als die Wärter den Wein probierten, wurden sie von seiner Magie erfasst, und der Zauber, der die Hexen gefangen hielt, begann zu schwinden.
Bald waren die Hexen frei, und die Wärter erkannten, dass sie gemeinsam die Welt erkunden wollten. So verließen sie das Weingut und lebten glücklich, während die Legende von den Kelterhexen und ihren Wärtern im ganzen Land erzählt wurde. Und wenn sie nicht gestorben sind, keltern sie noch heute.

